Gedichte (176) – Mein Wintergedicht

Mein Wintergedicht

Im Fernseher ein Ofenbild
Das Feuer brennt darin
Ein Anblick der nicht sehr erfüllt
Ein Anblick ohne Sinn

Draußen fällt Schnee
Soweit ich da seh
Nur weiße Schwaden
Die die Außenwelt baden

Die Musik spielt in Moll
Das Essen macht mollig
Nachtisch ist toll
Und ich frage mich: Soll ich?

Oder verzichten
Das Stück zu vernichten
Hab schon bis jetzt
Genug Speck angesetzt
Um den Winter davon zu zehren
Keine Not das auch noch zu mehren

Doch was nützt mir der Sixpack
Wenn mir dabei nix schmeckt
Und die Portionen
Nur die Waage entlohnen

Also nicht weiter zaudern
Vor Kalorienziffern schaudern
Rein mit dem Stollen und der Schokolade
So viele Plätzchen, dass ich darin bade

Drehe ich später halt noch ein paar Runden
Ein Winterspaziergang, so sechs bis acht Stunden
Rede ich leise in mich hinein
Und schlaf wohl gesättigt
Vor dem Fernseher ein.

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